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14.11.2019
| Sport |

Zusammenhalt unter Skisprung-Legenden

(MT) EIBENSTOCK: Herzlich willkommen zum Skisprung-Legenden-Treffen hieß es im Eibenstocker Ortsteil Wildenthal auf den Tag genau 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Viele der Gäste hatten den Westen schon vor der Grenzöffnung gesehen. Als Spitzensportler waren sie auf den Schanzen der Welt zu Hause.
Das etwa 70 Gästen Platz bietende Wildenthaler Saafnlob-Haus war brechend voll. Nach Organisator Kerst Rölz (l.), einst selbst ein Weltklassespringer, begrüßte Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab die namhaften Teilnehmer des Treffens. Er erinnerte an die Zeit, als die anwesenden Sportler selbst noch aktiv waren. Zahlreich wurde zu Wettkämpfen an die Schanzen nach Klingenthal, Johanngeorgenstadt und selbst nach Wildenthal gepilgert.
Uwe Staab: "Ich kann selbst sagen, ob das eine Kreis- oder Bezirksspartakiade war, es war immer ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Sportlern. Das merkt man auch ihnen an, wenn sie hier sind, dass sie ein Zusammengehörigkeitsgefühl haben. Das zeigt, Sport schweißt zusammen. Deswegen freut es mich, dass sie heute hier sind. Ich wünsche uns einen gemeinsamen schönen Abend."
Der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel, hat es sich nicht nehmen lassen, das Treffen der Skisprung-Legenden zu besuchen. Nach seiner Ansicht wird mit der Veranstaltung eine Seite der Chronik der Stadt Eibenstock sehr denkwürdig beschrieben.
Frank Vogel: "Wo ich vorhin die Namen gehört habe, ging es mir wie dem Uwe, auch mir lief eine Gänsehaut den Rücken runter. So viel geballte Skisprungkompetenz findet man nicht so schnell wieder in einem Raum."
An diesem Tag wurden viele Autogramme geschrieben, Geschichten erzählt. Landrat Vogel wollte es nicht versäumen, auf ein bevorstehendes sportliches Großereignis im Erzgebirgskreis hinzuweisen.
Frank Vogel: "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir im kommenden Jahr Ende Februar/Anfang März die Juniorenweltmeisterschaft Nordisch in Oberwiesenthal durchführen werden. Ein Ereignis, wo wir vor zwei Jahren noch nicht daran geglaubt haben, dass wir das stemmen können. Da gibt es viele, die sich dafür einsetzen. Ich hoffe, dass aus der sportlichen Betätigung heraus auch etwas für die Nachwuchsarbeit geschieht."
Der Landrat gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Erzgebirgsregion auch zukünftig Weltklasse-Skispringer hervorbringt, wie aktuell Richard Freitag, dessen Vater Holger als ehemaliger Skispringer auch in Wildenthal dabei war. Landrat Frank Vogel trifft damit den Nerv von Skisprung-Legende Helmut Recknagel (r.), der in Wildenthal appellierte:"Nachwuchsgewinnung ist die Parole! Wir brauchen Nachwuchs!" (Bildquelle: Uwe Zenker)