StartseiteKontaktformularInhaltsverzeichnisImpressum
Suche ČeskýEnglishDeutsch
Wanderung "Stadt und Natur"
25.10.2018
Sport / Wanderungen
Treff: Gasthaus Henneberg
25.10.2018
Kreatives / Kinder & Familie
Sport- und Begegnungsstätte "Franz Mehring"
03.11.2018
Kirche / Konzerte / Theater
Johanngeorgenstadt
17.11.2018
Vereinsleben / Tradition
Sport- und Begegnungsstätte "Franz Mehring"
24.11.2018
Sport / Wanderungen
Begegnungsstätte "Franz Mehring"
24.11.2018
Sport / Wanderungen
Treff: Gasthaus Henneberg
29.11.2018
Vereinsleben / Tradition
Platz des Bergmanns
07.12.2018
Konzerte / Theater
Johanngeorgenstadt
15.12.2018 bis 16.12.2018
Stadtfeste / Paraden / Märkte
Platz des Bergmanns
29.12.2018
Sport / Wanderungen
Schanzenanlagen

Wanderung "Stadt und Natur"

Mittelstadt · Grenzlandbaude · Neustadt · Schimmelfelsen · Naturlehrpfad · Schimmelwiese · Steinbach · Schullandheim · Pferdegöpel (7 km)

Auf dieser Route lernen Sie die enge Verbindung des Stadt- und Naturbereiches kennen. Johanngeorgenstadt ist großflächig auf ca. 30 km² angelegt. Man kann trotzdem in äußerst kurzer Zeit von jedem Punkt aus die Ruhe und Erholung in der Umgebung genießen. Die hier lebenden Menschen werden nicht selten darum beneidet. Dieser so günstigen Lage Rechnung tragend, empfehlen wir die Strecke besonders. Es gibt nur leichte Anstiege ohne größere Schwierigkeiten.

Der Weg führt von der Tourist-Information über die Eibenstocker Straße zur Grenzlandbaude. Dabei fällt der Blick auf das Neubaugebiet und links am Weg auf den Pulverturm mit dem roten Spitzdach. Hier wurde früher Sprengstoff für die Bergwerke gelagert. Unmittelbar am höchsten Punkt der Stadt auf ca. 892 m steht ein großer motivreicher Schwibbogen. Der Route folgend gelangen Sie zur Kursächsischen Distanzsäule aus dem Jahr 1728. Es ist die einzige dieser Art im Ort und stand früher auf dem Markt der Altstadt. Eine Tafel im Postamt, vorher am Eingang des ehemaligen "Hotel de Saxe" (später "Sachsenhof") angebracht, erinnert an Goethes Aufenthalt. Das Postgebäude selbst wurde dem Stil alterzgebirgischer Hammerherrenhäuser nachgestaltet. Heute ist es leider geschlossen und die Tafel hängt im Rathaus. Von der Schreyerallee aus gelangen Sie über die Straße "Am Schimmelfelsen" zum Restteil dieses Naturdenkmals. Der eigentliche Fels wurde in der Höhe des ehemaligen Kulturhauses abgetragen. "Am Schimmelfelsen" wieder angelangt, führt ein ruhiger und erholsamer Weg hinab zur Schimmelwiese. An der Stelle des hier stehenden Wohnhauses befand sich bis 1939 das Huthaus der Grube "Gottes Gnade am Schimmel". Die Steinbachtalstraße führt leicht ansteigend zu den Forsthäusern. Unmittelbar an der Eibenstocker Straße ist ein königlich-sächsischer Meilenstein interessant. Steinbach in der Kammlage des Erzgebirges ist eine typische Streusiedlung.

Sie gehen nun zurück in die Neustadt. An der Skiausleihstation und Kegelbahn vorbei wählen Sie den Weg zur Grundschule. Das Hallenbad und Schullandheim sind hier ebenfalls markante Einrichtungen. Die Schulstraße verlassen Sie vor dem Schwibbogenladen und biegen in den "Erzengel" ein. Hier hat man einen schönen Fernblick hinüber zum Plattenberg (1.042 m) in Böhmen. Auf der Schwefelwerkstraße in Richtung Mittelstadt legen Sie 1 km bis zum Pferdegöpel und dem nachgebauten Huthaus des "Eleonora-Stollens" zurück. Eine Führung zum Abschluß der Wanderung in diesen bergbaulichen Einrichtungen ist möglich und sinnvoll. In der Traditionsgaststätte "Am Pferdegöpel" kann man außerdem eine Stärkung zu sich nehmen.